Juwelier Portrait<br/>Matthias Zimmer

Am Anfang
...die Berufswahl des Uhrmachers war eher Zufall. Der einzige feste Vorsatz mit meinen 19 Jahren war, auf keinen Fall ein Studium anzufangen. Der Bedarf an Büchern war zumindest nach 13 Schuljahren in dieser Lebensphase mehr als gedeckt. Durch mein Elternhaus inspiriert, beschloß ich das Handwerk meines Vaters zu erlernen. Das dieser Beruf letztendlich mein ganzes Leben bestimmen würde, hatte ich in dieser Form bestimmt nicht konkret geplant.

In Hamburg
... als Filialleiter arbeitete ich 3 Jahre für einen renomierten Hamburger Juwelier, um dann nach einjährigem Besuch der staatlichen Uhrmacherschule der Hanse- stadt Hamburg 1985 die Meisterprüfung abzulegen.

Tradition verpflichtet
...dass ich nach absolvierter Prüfung meine Zelte in Hamburg abbrach, war logische Konsequenz. Meine Eltern hatten 1983 das Angebot bekommen im Herzen der Castroper Altstadt einen neuen, besseren Standort zu belegen. Doch ein solches Vorhaben macht natürlich nur Sinn, wenn die Familientradition der Zimmers auch Ihre Fortsetzung in meiner Generation finden würde. In enger Absprache mit meinen Eltern wurde 1983 das neue Ladenlokal "Am Markt 25" hergerichtet und am 30. Juni 1983 eröffnet. 1985 kam ich dann nach Castrop-Rauxel und leite das Unternehmen nun seit 1990.

Meine Philosophie
...Altstadtjuwelier Zimmer ist ein Unternehmen mit lokalem und regionalem Einzugsgebiet. Unseren Kundenkreis bilden Castrop-Rauxeler Bürger, aber auch Besucher der Altstadt aus den angrenzenden Städten Dortmund, Bochum, Recklinghausen, Herne, Waltrop, Datteln etc. pp. ... . Unsere Zukunft sehe ich im kundenorientierten, problemlösenden Arbeiten in einem Mittelzentrum, das mit unternehmergeführtem Facheinzelhandel den ausufernden Einzelhandelsflächen der anonymen Oberzentren Paroli bietet.
Mathias Zimmer